Werner Kuhn - Europaabgeordneter - EVP - Fraktion

Überregulierung der Fischer beenden
25.08.2014

Fulda. Ein Ende der Überregulierung deutscher Fischer fordert Mecklenburg-Vorpommerns Europaabgeordneter Werner Kuhn, stellvertretender Vorsitzender des europäischen Fischereiausschusses, anlässlich des Deutschen Fischereitages, der vom 26. bis 28. August in Fulda tagt. Durch die Quotenregulierung hätten sich die Fischbestände in der westlichen Ostsee schneller erholt, als erwartet, da bereits mehr als 60 Prozent der Vorkommen nachhaltig bewirtschaftet würden. Kuhn betont: "Seit Jahresanfang sind den Fischern mehrjährige Bewirtschaftungspläne für Ostseefisch versprochen - es gibt sie immer noch nicht, obwohl längst alle Voraussetzungen erfüllt sind." Statt dessen müssten die Fischer neben dem Fangquoten-Reglement auch noch die Beschränkung hinnehmen, nur an festgelegten Seetagen auslaufen zu dürfen. "Das ist eine klare Überregulierung", stellt der Abgeordnete fest. "Bei der Seetage-Regelung erwarte ich konstruktive Vorschläge von den Fischereiministern."
Ebenso müssten in Deutschland dringend Ausnahmen für eine Geburtenkontrolle bei Kormoranen in Naturschutzgebieten gefunden werden. Die europäische Vogelschutzrichtlinie erlaubt die Bekämpfung des Fischräubers.


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