Werner Kuhn - Europaabgeordneter - EVP - Fraktion

Fischer müssen von ihrer Arbeit leben können
24.08.2015

Zingst. Konkrete Schritte auf dem Weg zu einem vernünftigen Verhältnis zwischen biologisch-wissenschaftlichen und sozioökonomischen Aspekten der Fischerei wünscht sich der stellvertretende Vorsitzende des Fischereiausschusses des Europäischen Parlamentes, Werner Kuhn (EVP), vom Deutschen Fischereitag 2015, der am Dienstag, 25. August, in Rostock beginnt. Auf der Veranstaltung des Deutschen Fischerei-Verbandes e.V. werden rund 200 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und der gesamten deutschen Fischerei über die Zukunft der Branche diskutieren und Forderungen an die Entscheidungsträger richten. "Bei der Beurteilung des so genannten maximalen Dauerertrages - also der Menge Fisch, die schadlos dem Meer entnommen werden darf - soll auch berücksichtigt werden, dass der Fang zum Leben der Fischer reichen muss", betont Kuhn, "nachhaltige Fischerei hat ihren Preis." Ideologische Gründe, Fangmengen über wissenschaftlich ermittelte Grenzen des natürlichen Fischnachwuchses hinaus zu begrenzen, lehnt der Abgeordnete ab. Er fordert weiterhin ein Programm für die finanzielle Unterstützung von Land und Bund bei der MSC-Zertifizierung der Fänge.


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