Werner Kuhn - Europaabgeordneter - EVP - Fraktion

Empfang mit Pressekonferenz

Brüssel. Eine internationale Delegation europäischer Fischereipolitiker besucht von Montag, 17. Juli, bis Mittwoch, 19. Juli 2017, Mecklenburg-Vorpommern. Werner KUHN, Europaabgeordneter aus M-V und Vizepräsident des Fischereiausschusses des Europäischen Parlamentes, ist Initiator und Leiter der Delegation. Die Parlamentarier wollen sich über Situation und Bedingungen der Hochsee-, Binnen-, Kutter- und Küstenfischerei sowie der Freizeitfischerei im Nordosten Deutschlands informieren. Auf dem Programm stehen der Besuch von Fischereibetrieben, der Fischereiforschungseinrichtung Johann Heinrich von Thünen in Rostock sowie Erfahrungsaustausche und Diskussionen mit Praktikern und Wissenschaftlern der Branche.

Zu den Mitgliedern der Gruppe gehören neben Delegationsleiter Werner KUHN von der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) Ulrike RODUST aus Schleswig-Holstein von der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten (S&D), Jens GIESEKE (EVP) aus Niedersachsen. Weiterhin Francisco MILLÁN MON (EVP) aus Spanien, Annie SCHREIJER-PIERIK (EVP) aus den Niederlanden sowie Clara Eugenia AGUILERA GARCIA (S&D) – sie ist ehemalige Fischereiministerin Spaniens. Sie werden von Vertretern des Ausschusssekretariates und einer Gruppe von Dolmetschern begleitet.

Am Dienstag, 18. Juli, findet um 17 Uhr im Stralsunder Rathaus, Kollegiensaal, ein Empfang mit Pressekonferenz statt, zu dem Werner Kuhn, die Delegationsteilnehmer und Stralsunds Oberbürgermeister Alexander Badrow herzlich einladen.

Die Delegationsteilnehmer werden über ihre Gespräche im Thünen-Institut, in den Fischereihäfen Warnemünde und Barhöft, Im Euro-Baltic Fischwerk Sassnitz-Mukran berichten sowie Fragen zu nationalen Erfahrungen mit der Fischerei in Natura-2000-Gebieten, der Regulierung der Freizeitfischerei, der passiven Fischerei, dem MSC-Siegel sowie dem Kormoranmanagement in anderen europäischen Staaten beantworten. Aktuelles Thema ist auch der angedrohte Ausfall der europäischen Fischerei in der Ausschließlichen Wirtschaftszone Großbritanniens nach dem Brexit. Aus dem Gebiet um die britischen Inseln kommen derzeit noch 50 Prozent der gesamtdeutschen Fänge von Hering, Makrele, Blauem Wittling und Plattfischen.

Am Mittwoch wird die Delegation die Müritz Fischer in Waren besuchen und sich vor Ort zu den Themen Aquakultur, Aquaponik, Besatzmaßnahmen insbesondere des Aals, und die Rolle des Kormorans austauschen.

13.07.2017

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